Dienstag, 20. Oktober 2015

Was zum Jaulen




Zitat aus der beigefügten Erklärung der Otto Brenner Stiftung und Dr. Wolfgang Storz:

"Hintergrund für die Entscheidung, das Papier aus dem Netz zu nehmen, war, dass Herr 
Jebsen von der Untersuchung seine Persönlichkeitsrechte verletzt sah, Schadens-ersatzansprüche androhte, Änderungen an dem Arbeitspapier verlangte, die Abgabe einer 
Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung erwartete und bei Ablehnung mit einer Klage vor 
Gericht drohte. Die Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung ist seitens der Stiftung nicht 
unterschrieben worden. Auch der Text einer Gegendarstellung, die der Rechtsanwalt von 
Herrn Jebsen am 18. September der OBS vorlegte, war nach unserer Einschätzung nicht 
veröffentlichungsfähig.
...Alle telefonischen und schriftlichen Versuche von Stiftung und unserem gemeinsamen 
Rechtsanwalt, zwischenzeitlich zu einer verbindlichen außergerichtlichen Einigung mit dem 
Rechtsbeistand von Herrn Jebsen zu kommen, sind bisher erfolglos gewesen. Deswegen 
wird das Arbeitspapier in einer geringfügig überarbeiteten Fassung mit Datum vom 19. 
Oktober wieder online gestellt und von Stiftung und Autor ausschließlich in dieser Fassung 
verbreitet. Die redaktionellen Korrekturen und inhaltlichen Präzisierungen berühren in keiner 
Weise den Kern des Arbeitspapieres und die zentralen Befunde der Untersuchung."

Propagandaschau gratuliert zum Geburtstag

Viel muss ich dazu nicht schreiben. Propagandaschaus Geburtstagskarte an die Nationalsozialisten von Pegida hat rein dokumentarischen Wert.

Montag, 19. Oktober 2015

Dumm für den Dokumentor...


...das es den Google-Übersetzer gibt.
Klar ist es Mist, wenn in einem Nachrichtenbeitrag ein Datum genannt wird und nachher, zumindest teilweise, etwas älteres Material verwendet wird.
So wohl geschehen im Film "Syrien: Russlands Bomben" des heute-journal vom 16.10.2015. Einer Dokumentorensockenpuppe ist das genug Beleg dafür, u.a. zu behaupten:
"Für den NATO-Kriegspropagandisten und GEZ-Schmarotzer Kleber wird auch diese weitere Lüge und politische Desinformation der deutschen Bevölkerung folgenlos bleiben."



Im attackierten Beitrag ging es um russische Bombenangriffe vom 14. Oktober auf syrische Ortschaften. Der ZDF-Film zeigte tatsächlich einen Ausschnitt aus dem rechts gescreenten Video, welches mit dem Uploaddatum 06.10.15 auf Youtube zu finden ist. Allerdings zeigt es sehr wohl Auswirkungen der russischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung. Die originale Videobeschreibung
 ريف حلب_ دارةعزة|| اللحظات الأولى من قصف الطيران الروسي على المدينة
überträgt der Googleübersetzer in:
Aleppo Dara Aza || Die ersten Momente der russischen Luftfahrt bombardiert die Stadt
Zusammenfassung: Datum falsch, Inhalt richtig. Zur Erinnerung, der heute-journal-Film hieß "Syrien: Russlands Bomben". Wo ist der inhaltliche Fehler?
Dokumentor versucht mit lächerlichen Mitteln, den Beweis einer Medienlüge zu konstruieren. Frisch ausgelacht!

Sonntag, 18. Oktober 2015

Jetzt ist es offiziell ...


... Propagandaschau verteidigt vom Verfassungsschutz beobachtete Rechtsextremisten!
Wahrscheinlich hätte ich mit dem vorhergehenden Post noch ein Weilchen warten sollen. Denn die Dinge entwickeln sich. Im heutigen Bericht aus Berlin hat der Innenminister der Bundesrepublik Deutschland:
>>...mit deutlichen Worten vor der "Pegida"-Bewegung gewarnt. Diese werde von den Verfassungsschutzbehörden beobachtet, denn die Organisatoren seien "harte Rechtsextremisten"<<

Screenshot tagesschau.de

Massive PEGIDA-Hetzpropaganda auf dem Blog Propagandaschau

Auch wenn zumindest eine Person aus der Dokumentorenrunde Sympathien für PEGIDA abstreitet, ist unübersehbar das Gegenteil der Fall. Schon vor einiger Zeit hatte ich diese Tatsache im Artikel "Wie Maren Müller Pegida anzapfen wollte" beleuchtet. Gerade in den letzten Tagen fiel mir die Dokumentorenliebe zu den fremdenfeindlichen Hetzern wieder besonders ins Auge.
Die Screenshots zeigen ein paar ausgewählte Überschriften mit unmittelbarem PEGIDA-Kontext. In zahlreichen Texten auf dem Hate-Blog Propagandaschau findet Verständnis und Unterstützung für die rechtspopulistische Bewegung statt. Das hysterische Geschrei einer braunen Hetzerin, vor einer Flüchtlingsunterkunft in Heidenau goutierte die Propagandaschau mit den zynischen Worten:
>>Hure, Fotze, Volksverräterin….”, was der Bundeskanzlerin von Demonstranten angesichts ihre Besuchs in Heidenau ent­gegen­geschleu­dert wurde, war Pöbelei auf schlichtestem Niveau. Die “Hure” und “Fotze” entbehren natürlich jeder politischer Aussage, die man aber mit etwas mehr Grips und weniger Wut problemlos durch vorangestellte Konkretisierungen wie “US-“ oder “Kapital-“ hätte erreichen können.<<